Die BrauBudeBasel

In den früheren Räumen einer Bäckerei haben wir Getreide und Hefe einer neuen Bestimmung zugeführt: Einer Nano-Kleinstbrauerei. Mit unseren drei 50-Liter-Braukesseln produzieren wir in Kleinserie Spezialitäten und lieb gewonnene Standardsorten.

Daneben pflegen die Budenbrauer und -brauerinnen den Kontakt zu anderen lokalen Brauereien, um mit Collaboration Brews von einander zu lernen und gemeinsam auf neue Idee zu kommen. Seit 2019 brauen wir unsere Standardsorte „Rotes“ zudem gemeinsam mit der Solothurner Brauerei Öufi in einer Grossauflage.

Die BrauBudeBasel gehört dem gleichnamigen Verein und wird von den aktiven Vereinsmitgliedern ehrenamtlich betrieben. Bierfreunde haben die Möglichkeit, als „Hopfenfreunde“ eine Passivmitgliedschaft zu lösen. Daneben besitzt der Verein die Birreria BBB GmbH als Betreiberin der Bar an der Oetlingerstrasse.

Kontakt

Du erreichst die Brauerei per Mail über info@braubudebasel.ch.
Postadresse: Oetlingerstrasse 84, 4057 Basel

Geschichte

Ende 2010 wird die BrauBudeBasel von vier Freunden im Gundeli gegründet, nachdem sie bei der Brauerei Unser Bier ein Brauseminar absolviert haben. Mit einer eigenen 50-Liter-Brauanlage schnuppern sie ersten Hopfenduft und wagen sich ans Malz. Bis Mitte 2011 wird in einem Keller und einer besetzten Wohnung im Gundeli gebraut. Es folgen Zwischenstationen an der Rheingasse und Murbacherstrasse.

Mittlerweile auf eine Fünfergruppe angewachsen, bezieht die BrauBudeBasel Ende 2011 an der Vogesenstrasse ein neues Domizil. Das “Mario”-Bier entsteht. Der Wochenausstoss beträgt fünf Harassen.

Die BrauBudeBasel an der Vogesenstrasse (vermutlich Anfang 2012)

Bericht der „Tageswoche“ vom Mai 2012

Ende 2012 beziehen die Brauer ihre heutige Bude an der Oetlingerstrasse im Kleinbasel. Inzwischen zu sechst, bauen sie die frühere Backstube zu einer veritablen Kleinbrauerei mit eigenem Clublokal um.

Class of 2013: Beni, Felix, Fossi, Luki, Jill, Baumi (von hinten links nach vorne rechts)

Die Nachfrage wächst. Anfang 2013 muss eine zweite Brauanlage des Typs “Braumeister” her. Nun gibt es freitags einen Rampenverkauf, kleine Bars und Events zählen zu den Abnehmern des Biers. “Mario” verlässt das Sortiment und macht drei Farben Platz: Rot, Blau, Schwarz.

Mitte 2013 wächst der Verein BrauBudeBasel auf neun Mitglieder an und forciert den Absatz. Das Grüne gesellt sich zu den drei bestehenden Bieren. Zwei junge Profis entwerfen – endlich! – ein richtig ansehnliches Design.

In der Brauerei
Lukas Holm beim Brauen

Seit Frühling 2014 wird an der Oetlingerstrasse mit drei Kesseln gebraut. Der Ausstoss beträgt nun etwa 15 Harassen oder 150 Liter pro Woche.

Bericht von Gästen über ihr Spezialbier, vom August 2014

          
2015 braut die BrauBudeBasel insgesamt etwa 85 Hektoliter Bier. 2016 waren es 99 Hektoliter.

2016 eröffnet die BrauBudeBasel mit der Birreria nach viel Vorarbeit endlich ihre eigene Bar. Am Tag des Bieres Ende April steigt die Eröffnung. Innert kürzester Zeit sind die 17 Fässer, die erstmals an der Zapfanlage zum Einsatz kamen, leer.

Gruppenbild mit Damen: Tom, Beni, Felix, Rebecca, Michi, Kussi, Yannick (hinten), Luki und Jill (vorne)
Video von der Birreria-Eröffnung vom 1.5.2016

Ab 2017 konzentriert sich die BrauBudeBasel stärker auf ihre eigene Bar und setzt daher zunehmend auf einmalige Sondersude, die nur dort verkauft werden.

2018 wird der Verein BrauBudeBasel um die Passivmitglieder-Sektion der Hopfenfreunde erweitert. Gegen einen jährlichen Mitgliederbeitrag erhalten Hopfenfreunde Vergünstigungen und Zugang zu exklusiven Veranstaltungen für Mitglieder.

Nach verschiedenen Collaboration Brews mit anderen Nanobrauereien wie Hopferdammi lässt die BrauBudeBasel 2019 erstmals eines ihrer Bier auf einer grossen Brauanlage brauen. Im Juli nimmt sie knapp 18 Hektoliter Rotes entgegen, das – in Zusammenarbeit mit dem BBB-Brauteam – bei Öufi in Solothurn hergestellt wurde. Das Bier kommt in Flaschen und Gastro-KEGs in den Verkauf. Total produziert die BrauBudeBasel 2019 rund 85 Hektoliter Bier, wovon zwei Drittel Spezialitäten aus der eigenen Braustube und ein Drittel aus der Zusammenarbeit mit Öufi.

Im Dezember 2019 entsteht in einer Collaboration das „Ferry on Trent“, ein zusammen mit der linksrheinigen Brauerei Voltabräu gebrautes Burton-IPA. Nach fast zehn Jahren Erfahung mit dem Brauen von obergärigen Bieren bringt die BrauBudeBasel im Winter 2020 als „Einmaliges“ zum ersten Mal ein untergäriges Lagerbier in den Ausschank.