Die BrauBudeBasel eröffnet ihre Birreria

Bald ist es soweit. Am Wochenende des 29. Aprils feiern wir die Eröffnung unserer Birreria, einer Bar für Bierfreunde. Direkt neben der Brauerei stechen wir für euch die Fässer an und füllen wir die Gläser. Nach einer Einweihung für geladene Gäste starten wir am Freitag und Samstagabend den öffentlichen Betrieb.

Natürlich finden Bierfreunde in der Birreria alle unsere Biere – von den vier Standardsorten bis zu einmaligen Spezialsuden. Aber natürlich schenken wir auch andere Getränke aus. Sei es ein Glas Wein, ein Spritz oder auch mal ein Pepita. Damit auch da das gewisse Hösch nicht vergessen geht, achten wir in der Regel auf regionale Produzenten.

Die Birreria hat eine längere Vorgeschichte. Ursprünglich planten wir ein Vereinslokal, das den Mitgliedern des Vereins BrauBudeBasel sowie Passivmitgliedern aus dem Umfeld der Brauerei offenstehen sollte. Vermutlich aufgrund der damals verbreiteten (und höchst umstrittenen) Fümoar-Vereinslokale zeigte sich aber bald, dass eine solche Lösung zu rechtlichen Problemen führen würde. Es folgte das lange Prozedere für einen öffentlichen Gastrobetrieb, das nun endlich abgeschlossen ist.

Die Umnutzung des früheren Verkaufsraums einer Bäckerei machte auch bauliche Massnahmen notwendig. Mit viel eigenem Schweiss und finanzieller Unterstützung zahlreicher BBB-Freunde (über eine Sammelaktion bei Wemakeit) wurde dann unter anderem eine neue Decke eingebaut, um den Schallschutz zu verbessern. Die Birreria erhielt zudem eine hübsche Zapfanlage mit direkter Bierleitung aus dem Lager im Keller (ja, darauf sind wir schon ein bisschen stolz). Seither hat auch beim BBB das Fassbier-Zeitalter begonnen.

Öffnungszeiten
Eröffnung: 29.4./30.4.2016; jeweils 17.00 – 23.00 Uhr
Anschliessend: Immer Donnerstags und Freitags, 17.00 – 23.00 Uhr

BrauBudeBasel – The Movie

Wir haben keine Kosten und Mühen gescheut, die besten Filmemacher aufgeboten, Schauspieler engagiert und die BrauBude extra mal wieder geputzt – und hier ist das Resultat:

Und für die Älteren unter uns hier noch ein Filmli über die früheren Jahre der BBB, das vor vier Jahren von der „Tageswoche“ produziert worden ist. Die im Film gemachten Aussagen entsprechen allerdings seit längerem nicht mehr dem aktuellen Stand.

BaZ: Gute Werte für BBB-Biere

Die «Basler Zeitung» hat eine Jury 20 Basler Biere testen und bewerten lassen. Vertreten waren die meisten Klein- und Mikrobrauereien der Region. Die BrauBudeBasel freut sich, dass die zwei getesteten Sorten Rotes und Schwarzes gut abgeschnitten haben: Die Jury setzte das Rote mit 17 von 20 möglichen Punkten auf den 5. Rang und das Schwarze mit 15,5 Punkten auf den 10. Rang.

Jury-Mitglied Markus Brendel, Produktentwicker und Sommelier bei Feldschlösschen, lobt etwa den langen Abgang des Roten. Die Hopfennote sei «leicht fruchtig», die Kohlensäure «moussierend». Beizerin Jeannette Born lobt den anhaltenden Schaum und die Bitter-Orangen-Noten und spricht von einem «gut gemachten» Bier. Bierhändler und -somellier Andreas Klein («Bierlager») lobt die Bitternote des Roten und BaZ-Redaktor Roland Harisberger spricht von einem «schönen, saftigen Bier».

Beim Schwarzen gefällt Brendel, dass Bittere und Säure «nicht aufdringlich» seien und zum vollmundigen Bier passten. Für Jeannette Born ist das Bier «bitter süsslich» und Klein bezeichnet es als «schlankes, weiches und leichtes Schwarzes». Harisberger wird von unserem Schwarzen an eine «herbe Nordseelandschaft» erinnert – trinkt aber offenbar lieber helle Biere («Schön, aber nicht so mein Geschmack»). (26.2.2016)

Die offizielle Rangliste:
1. Solar Flare Rye PA, Bîrtel (19.0)
2. Burns Ale, Käppelijoch (19.0)
3. Bogg, Käppelijoch (18.0)
4. Weizen, Ueli Bier (17.5)
5. Rotes, BBB (17.0)
6. Aypiey, Unser Bier (16.5)
7. Red Amber, Chastelbach (16.5)
8. Pale Ale, Zipfel (16.5)
9. Cascade Amber, Kitchen Brew (15.5)
10. Schwarzes, BBB (15.5)
11. Helles Spezli, Ali Brau (14.5)
12. Winterbier, Unser Bier (14.5)
13. Lager, Basiliske (14.5)
14. Goldmärzen, Schwarzbuebe (14.0)
15. Alt, Amsel (13.5)
16. Referenz, Ueli Bier (13.5)
17. Ampere, Volta (13.0)
18. Laufner Festbier, Sauhofbräu (13.0)
19. IPA, Gleis 1 (13.0)
20. Amber, Schlugg (12.0)

Sud 600 gebraut

Die Brauer Luki und Felix haben im Februar den bereits sechshundertsten Sud der BrauBudeBasel gebraut. Das Bier dürfte mitte April in den Verkauf kommen. Online gab zu reden, dass die beiden Brauer den noblen Moment mit einem Glas Weisswein (genau genommen war es Prosecco) gefeiert haben – was zuvor auch schon des öfteren der Fall war. Die BrauBudeBasel hat nun eine Kommission eingesetzt, die überprüfen wird, welche Getränke eines solchen Moments als würdig bezeichnet werden können. (10.2.2016)

Luki und Felix

We need you! Die Braubude sammelt auf Wemakeit

Seit Anfang November läuft unsere Wemakeit-Aktion: Wir wollen euch an der Oetlingerstrasse in einer eigenen kleinen Bar bewirten können, in dem Raum, den ihr schon heute mieten könnt. Doch das ist leider teurer, als man meinen würde. Wir brauchen eine neue Tür (Feuer) und – vor allem – eine neue Decke (Schall). Und das kostet. Daher geben wir euch die einmalige Möglichkeit, euch gegen eine kleine Spende bei uns zu verewigen (keine Spende ohne Goodie). Willst du mal mit uns brauen, deine personalisierte Harasse Bier kriegen oder gar einen Brautopf auf den Namen deines Meersäulis taufen? Dann mach mit, und hilf uns, unser Ziel zu erreichen. Damit du schon bald dein Bier in der Birreria an der Oetlingerstrasse trinken kannst. Hösch.

Direkt zur Wemakeit-Seite der BBB.

Sud 500 gebraut

Die BBB-Brauer Luki und Michi haben heute an der Oetlingerstrasse im Kleinbasel den fünfhundertsten Sud BBB gebraut und dies mit einem Schluck Bier gefeiert. Die gut 50 Liter Blaues müssen nun erst noch ein wenig gären und lagern, und kommen dann – wenn alles gut läuft – in etwa zwei Monaten in den Verkauf. Zusammen mit den ebenfalls heute gebrauten Suden 501 und 502 hat die BrauBudeBasel bisher etwa 25’000 Liter Bier gebraut. (14.9.2015)

Luki und Michi

Verzögerung bei der Eröffnung der Birreria

Kleiner Zwischenstand zum Umbau in der Birreria. Leider verzögert sich die Eröffnung noch etwas, da Einsprachen gegen unser Umnutzungsbegehren eingegangen sind, die erst noch abgearbeitet werden müssen. Da wir weder eine Hinterhofnutzung beantragt haben, noch besonders lange Öffnungszeiten anstreben, sind wir aber weiterhin zuversichtlich, den Betrieb in unserer kleinen Bar noch dieses Jahr aufnehmen zu können. Die meisten Umbauten sind abgeschlossen, eigentlich wären wir bereit.

Wir entschuldigen uns bei allen Unterstützern, die ihre Gegenleistung noch nicht einlösen konnten, für die Verzögerungen und halten euch weiter regelmässig auf diesem Weg auf dem Laufenden. Wer noch ein T-Shirt oder personalisiertes Bier zu Gut hat und bisher nichts von uns gehört hat, soll sich doch bitte bei uns melden.

Solltet Ihr Fragen haben, erreicht ihr uns jederzeit über info@braubudebasel.ch. Ihr könnt auch bei uns reinschauen, wenn jemand da ist. Auf jeden Fall ist das immer am Freitagabend so: Dann ist ab 17.30 Uhr Rampenverkauf an der Oetlingerstrasse 84 (unter anderem haben wir derzeit noch ein paar einmalige Testbiere im Angebot, zum Beispiel ein «Alt»). (19.8.2015)

Birreria: Jetzt wird es ernst

Seit kurzem steht vor der BrauBudeBasel ein Schild, das das ankündet, was wir schon seit längerem planen: Aus der früheren Bäckerei soll eine gemütliche Bierstube werden, in der man nach getaner Arbeit ein feines Feierabendbier trinken kann. Nein, keine Bierhalle und auch kein Schüttlokal. Eine Bar für Bierfreunde. Für dich und deinen Durst.

Dafür haben wir bei unseren Freunden vor einem halben Jahr Spenden gesammelt, und die Spenden kamen. Mittlerweile hat das frühere Verkaufslokal eine neue, Schall schluckende Decke und eine wuchtige Brandschutztür erhalten. Die offizielle Umnutzung läuft derzeit. Und so hoffen wir, euch schon bald bei uns bewirten zu können.

Geplant ist kein neues Partylokal (das gibt’s schon genug), sondern eine gemütliche kleine Bar, die zunächst an ein paar Wenigen Tagen pro Woche geöffnet hat. Wir starten nach Feierabend und hören dann auf, wenn’s noch lustig ist. Und wenn Ihr noch genug Energie habt, um dahin weiter zu ziehen, wo an dem Abend grad die Musik spielt. Mehr dazu aber später.

Und weil man im Sommer eh lieber draussen sitzt: Euer Bier könnt ihr weiterhin jeden Freitagabend bei uns kaufen. Oder sonst in den befreundeten Bars, die die verschiedenen BBB-Farben ausschenken. Prost. (8.6.2015)

Wemakeit: Jetzt wird abgerechnet

Danke, danke, danke. Mit dem Geld der Wemakeit-Aktion konnten wir die längste Party ever durchführen. Ich hab noch immer einen Brummschädel…
Nein, im ernst. Wir bedanken uns noch einmal für die zahlreichen Spenden. Das Geld wurde natürlich ordentlich verbucht und wurde bereits teilweise fürs Bezahlen erster Rechnungen aus unserem Umbauprojekt verwendet. Wir hoffen, unsere Arbeiten bald abschliessen zu können. Noch aber fehlt eine gute Portion Gips an der Decke und die Brandschutztür hängt auch noch nicht in ihren Angeln.
Auch wurde genau notiert, wer von euch was gespendet hat. Wir werden euch in den kommenden Wochen alle einzeln anschreiben, um mit euch abzumachen, wann ihr eure Goodies beziehen könnt. Sollte jemand noch nichts von uns gehört haben, obwohl er über Wemakeit ebenfalls eine Spende getätigt hat, so soll er sich bitte melden. (9.1.2015)

Grosserfolg: Die Braubude bedankt sich schon jetzt für die Wemakeit-Unterstützung

Vor gut zwei Wochen starteten wir die Aktion auf der Crowdfunding-Website Wemakeit, und schon jetzt zeigt sich, wie gross die Unterstützung ist, die ihr uns zukommen lässt. Zur Halbzeit habt ihr uns knapp 13’000 Franken zugesichert, um unsere Braubude in eine gemütliche Bar umzubauen, in der ihr dann euer Feierabendbier trinken könnt. Das Geld brauchen wir in erster Linie, um mit einer komplett neuen Decke die Schallschutz-Vorschriften und mit einer neuen Brandschutztür die Feuer-Vorschriften erfüllen zu können. Ziel ist, im neuen Jahr irgendwann mit dem Bar-Betrieb beginnen zu können. Vermutlich erst mal an einem oder zwei Abenden pro Woche. Mehr dazu hier später.

Diese Woche hat auch eine Journalstin der BZ Basel in die Tasten gehauen. Zuvor hatte sie unseren Verkaufschef Lukas nach allen Regeln der Kunst gefügig gemacht (korrektur: ausgefragt). Das Ergebnis findet ihr hier. (16.11.14)