Edition Äänevomhüügel – oder: Wieso es jetzt auch BBB aus Solothurn gibt

Endlich ist der Sommer da. In einer würdigen Form, mit viel Sonne und warmen Nächten. Und was ist da besser als ein kühles Bier? Eben. Gut, dass wir letzte Woche unser Lager auffüllen konnten mit unserem Roten der «Edition Äänevomhügel». Wie ihr vielleicht wisst, haben wir erstmals ein Rotes zusammen mit der Brauerei Öufi in Solothurn gebraut. Und es ist echt gut geworden. Gibt’s jetzt im Fläschli und bei uns in der Birreria ab Fass.

Wie es dazu kam und woher das „neue“ Rote kommt, zeigt unser kleiner Video.

Am Tag des Schweizer Bieres: Das erste BBBierfestival

So viel regionales Bier gibt’s sonst nirgends: Neben #BBB gibt’s auch Bier von Hopferdammi, Brau Rebel, Nordsud (Richie Waldis), GibbonBräu, Bäramsle-Bier und Landskroner Bräu. Zudem brauen Fossy Sterchi und Daniel Baumgartner bei uns im Hof live ein Bier, und auf dem Boulevard wird grilliert. Komm, und bring all deine Bierfreunde mit!

And for all our friends in Australia and California: Join the first BBBeerfestival! With Juice made by seven local brewers. Watch Fossi and Baumi brew BBB in the back yard or have a sausage from the grill. Bring all your friends, and tell your relatives in Basel!

Nau.ch entdeckt Ivanka

Nun hat es unsere Ivanka noch in die Medien geschafft. Am Freitag war ein Kamerateam der neuen Online-Plattform nau.ch zu Besuch in der BrauBudeBasel und hat unseren Brauer Luki interviewt (das Ergebnis findest du hier). Die Journalisten wollten wissen, was unsere Ivanka mit Trumps Töchterchen zu tun habe.

Wie es der Zufall will, war unsere erste Ivanka im Verkauf, als Donald Trum als US-Präsident inauguriert wurde. Unsere zweite Ivanka gab es zu kaufen, als Trump ankündigte, zum WEF in die Schweiz zu kommen. Leider ist das Starkbier jedoch bereits schon wieder ausverkauft. Es gibt mittlerweile ein paar echte Ivanka-Fans. Und so ist es nur eine Frage der Zeit, bis es zu Ivanka 3.0 kommen wird. (14.1.18)

(c) 2018 nau

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Sud 1000 gebraut

Die Jubiläumsbrauer: Luki, Beni, Jill, Kussi, Michi

Heute haben unsere Brauer Markus und Jill (Bild: 2. und 3. von rechts) den tausendsten Sud der BrauBudeBasel gebraut. Rein rechnerisch haben wir damit bereits etwa 50’000 Liter Bier gebraut. Nicht schlecht, oder? Der Sud 1000 war denn auch ein kleines Experiment. Wohin die Reise geht, könnt ihr vielleicht im Foto erkennen. Sagen wir es mal so: Wir sind selber höchst gespannt, ob das funktioniert hat. Das Ergebnis kennen wir dann so in ein bis zwei Monaten. Denn unsere Biere kennen keinen Stress… (24.6.2017)

BrauBudeBasel mit Braurekord

Noch ist die Buchhaltung nicht abgeschlossen, doch eines können wir jetzt schon sagen: Die BrauBudeBasel hat vergangenes Jahr so viel Bier gebraut, wie nie zuvor – unter anderem wegen der neu eröffneten Birreria, wo mittlerweile ein grosser Teil unserer Eigenproduktion ausgeschenkt wird. Die magische Marke haben wir leider nicht ganz geknackt, mit gut 99 Hektolitern, also rund 33’000 Gläsern Bier, kamen wir aber schon sehr nahe an die 100er-Grenze.

Mit 99 Hektolitern gehört – und das ist kein Witz – die BrauBudeBasel übrigens zu den grössten Brauereien der Schweiz! 2015 produzierten nur 110 von damals 600 Brauereien mehr als 100 Hektoliter pro Jahr. Inzwischen gibt es in der Schweiz 740 registrierte Brauereien (Stand Dezember 2016). Zugenommen haben dürften dabei wohl weiterhin vor allem das Segment der Mikrobrauerein.

Grafik/Quelle: Eidgenössische Zollverwaltung

Freude unserer Produktion hat übrigens auch der Staat. Für die 99 Hektoliter müssen wir rund 1500 Franken Biersteuer nach Bern abliefern. Insgesamt nimmt der Bund pro Jahr rund 114 Millionen Franken über diese Sondersteuer ein. (14.1.2017)

BrauBudeBasel lanciert das «Silberne»: Das IPA aus dem 4057

Die vier Standardsorten der Kleinbasler Brauerei BBB werden um eine fünfte erweitert: Ab sofort wird das «Silberne» exklusiv in der Brauerei-eigenen Bar an der Oetlingerstrasse in den Verkauf kommen. Es ist schön hopfig und etwas stärker als die bisherigen Sorten: Puristen nennen es ein Session IPA, andere würden es auf Baseldeutsch ausschreiben, wir nennen es einfach unser Silbernes. Die Farbe (die eigentlich keine ist) macht klar: Dieses Bier ist etwas edler als die anderen.

Brauer François Sterchi sagt dazu: «Wir haben lange am Rezept herum getüftelt, und noch länger darauf gewartet, bis die Druckerei endlich die Etiketten mit dem schönen Silber-Effekt gedruckt hatte. Doch was lange gärt, wird endlich gut.» Das eine oder andere Bier hat François natürlich getestet, bevor er das sagte.

Die BrauBudeBasel (BBB) braut seit 2010 Bier in Basel, seit 2012 an ihrem heutigen Domizil an der Oetlingerstrasse. Mit einem Ausstoss von rund 90 Hektoliter pro Jahr ist sie die grösste Brauerei im 4057. Neben dem neu lancierten «Silbernen» führt BBB die vier Sorten «Rotes», «Blaues», «Schwarzes» und «Grünes» im Standardsortiment. Daneben braut sie Spezialitäten wie ihren «Gelben» Honigwein oder «Einmalige» Biere wie das «Tote Rössli» das derzeit ebenfalls im Verkauf ist. Trägerschaft ist der Verein BrauBudeBasel mit derzeit elf Mitgliedern. (25.5.16)

Die BrauBudeBasel eröffnet ihre Birreria

Bald ist es soweit. Am Wochenende des 29. Aprils feiern wir die Eröffnung unserer Birreria, einer Bar für Bierfreunde. Direkt neben der Brauerei stechen wir für euch die Fässer an und füllen wir die Gläser. Nach einer Einweihung für geladene Gäste starten wir am Freitag und Samstagabend den öffentlichen Betrieb.

Natürlich finden Bierfreunde in der Birreria alle unsere Biere – von den vier Standardsorten bis zu einmaligen Spezialsuden. Aber natürlich schenken wir auch andere Getränke aus. Sei es ein Glas Wein, ein Spritz oder auch mal ein Pepita. Damit auch da das gewisse Hösch nicht vergessen geht, achten wir in der Regel auf regionale Produzenten.

Die Birreria hat eine längere Vorgeschichte. Ursprünglich planten wir ein Vereinslokal, das den Mitgliedern des Vereins BrauBudeBasel sowie Passivmitgliedern aus dem Umfeld der Brauerei offenstehen sollte. Vermutlich aufgrund der damals verbreiteten (und höchst umstrittenen) Fümoar-Vereinslokale zeigte sich aber bald, dass eine solche Lösung zu rechtlichen Problemen führen würde. Es folgte das lange Prozedere für einen öffentlichen Gastrobetrieb, das nun endlich abgeschlossen ist.

Die Umnutzung des früheren Verkaufsraums einer Bäckerei machte auch bauliche Massnahmen notwendig. Mit viel eigenem Schweiss und finanzieller Unterstützung zahlreicher BBB-Freunde (über eine Sammelaktion bei Wemakeit) wurde dann unter anderem eine neue Decke eingebaut, um den Schallschutz zu verbessern. Die Birreria erhielt zudem eine hübsche Zapfanlage mit direkter Bierleitung aus dem Lager im Keller (ja, darauf sind wir schon ein bisschen stolz). Seither hat auch beim BBB das Fassbier-Zeitalter begonnen.

Öffnungszeiten
Eröffnung: 29.4./30.4.2016; jeweils 17.00 – 23.00 Uhr
Anschliessend: Immer Donnerstags und Freitags, 17.00 – 23.00 Uhr

BrauBudeBasel – The Movie

Wir haben keine Kosten und Mühen gescheut, die besten Filmemacher aufgeboten, Schauspieler engagiert und die BrauBude extra mal wieder geputzt – und hier ist das Resultat:

Und für die Älteren unter uns hier noch ein Filmli über die früheren Jahre der BBB, das vor vier Jahren von der „Tageswoche“ produziert worden ist. Die im Film gemachten Aussagen entsprechen allerdings seit längerem nicht mehr dem aktuellen Stand.

BaZ: Gute Werte für BBB-Biere

Die «Basler Zeitung» hat eine Jury 20 Basler Biere testen und bewerten lassen. Vertreten waren die meisten Klein- und Mikrobrauereien der Region. Die BrauBudeBasel freut sich, dass die zwei getesteten Sorten Rotes und Schwarzes gut abgeschnitten haben: Die Jury setzte das Rote mit 17 von 20 möglichen Punkten auf den 5. Rang und das Schwarze mit 15,5 Punkten auf den 10. Rang.

Jury-Mitglied Markus Brendel, Produktentwicker und Sommelier bei Feldschlösschen, lobt etwa den langen Abgang des Roten. Die Hopfennote sei «leicht fruchtig», die Kohlensäure «moussierend». Beizerin Jeannette Born lobt den anhaltenden Schaum und die Bitter-Orangen-Noten und spricht von einem «gut gemachten» Bier. Bierhändler und -somellier Andreas Klein («Bierlager») lobt die Bitternote des Roten und BaZ-Redaktor Roland Harisberger spricht von einem «schönen, saftigen Bier».

Beim Schwarzen gefällt Brendel, dass Bittere und Säure «nicht aufdringlich» seien und zum vollmundigen Bier passten. Für Jeannette Born ist das Bier «bitter süsslich» und Klein bezeichnet es als «schlankes, weiches und leichtes Schwarzes». Harisberger wird von unserem Schwarzen an eine «herbe Nordseelandschaft» erinnert – trinkt aber offenbar lieber helle Biere («Schön, aber nicht so mein Geschmack»). (26.2.2016)

Die offizielle Rangliste:
1. Solar Flare Rye PA, Bîrtel (19.0)
2. Burns Ale, Käppelijoch (19.0)
3. Bogg, Käppelijoch (18.0)
4. Weizen, Ueli Bier (17.5)
5. Rotes, BBB (17.0)
6. Aypiey, Unser Bier (16.5)
7. Red Amber, Chastelbach (16.5)
8. Pale Ale, Zipfel (16.5)
9. Cascade Amber, Kitchen Brew (15.5)
10. Schwarzes, BBB (15.5)
11. Helles Spezli, Ali Brau (14.5)
12. Winterbier, Unser Bier (14.5)
13. Lager, Basiliske (14.5)
14. Goldmärzen, Schwarzbuebe (14.0)
15. Alt, Amsel (13.5)
16. Referenz, Ueli Bier (13.5)
17. Ampere, Volta (13.0)
18. Laufner Festbier, Sauhofbräu (13.0)
19. IPA, Gleis 1 (13.0)
20. Amber, Schlugg (12.0)